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Meine Lieblings-Rituale

Titel: Meine Lieblings-Rituale | Team Introvertiert

Heute nehme ich das erste Mal an einer Blogparade teil – denn das Thema gefällt mir, und ich bin sehr gespannt, was andere Bloggerinnen und Blogger so schreiben werden. Monika Richrath hat dazu aufgerufen, einen Artikel über drei Lieblingsrituale zu schreiben und zu veröffentlichen. Und da Rituale für den Energiehaushalt von Introvertierten eine wichtige Bedeutung haben, plaudere ich heute meine Lieblingsrituale aus.

1.      Himmelbeobachtung am Morgen

Ich habe das große Glück, in einem Haus am Feldrand zu wohnen. Und noch größeres Glück, dass ich aus meinem Schlafzimmerfenster einen weiten Blick über die umliegenden Felder und den Himmel darüber habe. Das größte Glück dabei ist aber, dass die Fenster nach Osten gehen und ich so jeden Morgen, wenn ich die Rollos öffne, erlebe, wie die Welt erwacht. Sehr oft kann ich dabei einen wunderschönen Sonnenaufgang beobachten.

Besonders im Frühjahr und Herbst steigt die Sonne über den Bäumen am Horizont genau zu der Zeit auf, in der ich aufstehe. Manchmal verbirgt sie sich noch hinterm Wald, und ein Farbenspiel aus rot, rosa, orange und gelb überzieht den Himmel. Manchmal ist die Sonne schon zu sehen und färbt die Landschaft mit den ersten Lichtstrahlen. Manchmal zieht noch Frühnebel über die Felder, und die Sonne scheint als heller Ball durch den Dunst. Das Farbenspiel, von braun-grau bis grell-bunt, ist jeden Tag ein bißchen anders.

Es ist für mich jeden Morgen spannend, was mich wohl erwartet, wenn ich die Rollos hochziehe. Meistens bleibe ich für ein paar Minuten am Fenster stehen, atme die frische Luft ein und freue mich über jedes einzelne, wunderschöne Naturschauspiel. Ich bin dankbar dafür, dass ich an diesem Ort wohnen darf und bewusst beobachten kann, was die Natur zu bieten hat.

2.      Mittagspause

Wer kleine Kinder hat, weiß, was es heißt, ausgelaugt und übermüdet zu sein. Dafür muss man noch nicht mal introvertiert oder hochsensibel sein. Kleine Kinder fordern ihre Eltern von morgens bis abends, sieben Tage die Woche, über Monate oder Jahre hinweg.

Ich bin dabei schnell an meine Grenzen gestoßen. Und mit dem Energiemangel ist die schlechte Laune, Reizbarkeit und Lustlosigkeit gekommen. Mir war klar, dass ich mir feste Auszeiten schaffen musste. Jeden Tag eine kurze Zeit für mich allein sein wollte. Um wenigstens Tag für Tag durchzuhalten.

In dieser Phase habe ich die Mittagspause in unseren Familienalltag eingeführt. Da waren meine Kinder schon etwas größer und haben keinen Mittagsschlaf mehr gemacht. Nach dem Mittagessen war eine halbe Stunde Pause angesagt, in dem jedes Kind in seinem eigenen Zimmer war und sich leise beschäftigen durfte. Ich habe die Zeit auf dem Sofa verbracht und gelesen oder die Augen zugemacht.

Dieses Ritual der Mittagspause gehört noch heute fest in unseren Alltag. Während ich die letzten Teller vom Mittagessen in die Spülmaschine räume, rufen die Kinder mir jeden Tag „Schöne Mittagspause!“ zu und verschwinden in ihren Zimmern. Sie haben diese Auszeit auch für sich verinnerlicht und genießen es, nach einem anstrengenden Schultag zur Ruhe zu kommen. Gerne auch mal länger als eine halbe Stunde.

Wenn wir einmal keine Zeit für unsere Mittagspause haben, weil ein Termin ansteht, dann fehlt uns das allen. Ich bin abends schneller müde und spüre, dass ich keine Pause zum Energietanken hatte.

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3.      Abendmeditation

Seit einiger Zeit habe ich es mir zum Ritual gemacht, abends vor dem Schlafengehen zu meditieren. Es ist die Zeit, wenn es wieder ruhig im Haus geworden ist und ich mich für längere Zeit entspannen kann, ohne dass ich nach kurzer Zeit gerufen oder unterbrochen werde.

Ich habe mir ein spezielles Meditationskissen gekauft, mit dem meine Füße während des Sitzens nicht einschlafen. Dann schließe ich die Augen und lasse mich in die Tiefen meines Bewusstseins sinken. Manchmal folge ich einer geführten Meditation, manchmal mache ich spezielle Atemmeditationen, und manchmal beobachte ich einfach nur meine Gedanken und Empfindungen. Meine Meditationszeit wird nach und nach immer länger, die Entspannung immer tiefer und der Energiefluss im Körper immer deutlicher. Die Gedanken geben jetzt auch schon mal für ein paar Minuten am Stück Ruhe, und meine Konzentrationsfähigkeit verbessert sich.

Als ich mit dem Meditieren angefangen habe, war ich noch nicht sehr überzeugt davon. Ich wurde schnell ungeduldig und dachte, dass es mir gar nichts gibt. Aber ich habe trotzdem weitergemacht (Beharrlichkeit, eine typische Intro-Stärke!) und merke jetzt doch, welche langfristigen Verbesserungen sich einstellen. Das schönste dabei ist jedoch, dass nicht nur ich mich ausgeglichener fühle, sondern es auch auf meine Kinder „ausstrahlt“ und unser Familienleben harmonischer abläuft.

Inzwischen mache ich sogar eine intensive, einjährige Ausbildung bei einem chinesischen Meditations- und Qigonglehrer, um noch mehr von meiner Meditationspraxis zu profitieren. Sie hat gerade erst angefangen, und ich bin gespannt, was mich im Laufe des Jahres noch alles erwartet. Die ersten intensiven Erfahrungen durfte ich bereits machen, was für mich ein großes Geschenk ist.

Welche Lieblingsrituale hast du?

Ich habe noch ein paar kleine weitere Rituale (zum Beispiel die Tasse Kräutertee morgens im Büro), aber die oben beschriebenen sind meine schönsten, wichtigsten und energievollsten.

Jetzt bin ich gespannt, welche Rituale du hast, und wie sie dein Leben verändert haben. Lass uns daran teilhaben und schreibe einen Kommentar!

Alles Liebe

Lena

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Kommentare

  1. " class="comment-author-link" rel="external nofollow" itemprop="url">Sarina Frau Kuhn

    11. Dezember 2021 um 11:43

    Meine Mittagspause ist mir heilig, seit meinem 20. Lebensjahr, da ich in der Pflege arbeitete…Menschen zu pflegen,sie zu behüten und sie zu begleiten, damit wenig Einsamkeit entstehen kann,fordert viel Energie. Allerdings empfinde ich, dass viele Mitmenschen es nicht akzeptieren können,wenn man mal 2 Stunden nicht erreichbar ist und das ist schade

    Antworten
    • Lena

      11. Dezember 2021 um 15:37

      Liebe Sarina,
      ja, eine kurze Auszeit steht uns allen zu und ist so wichtig für unser Gleichgewicht und unsere Gesundheit. Dass uns eine Dauer-Erreichbarkeit krank macht, ist ja inzwischen erwiesen. Schade, dass es noch nicht bei jedem angekommen ist. Gerade in deinem Job ist Erholung besonders wichtig, kann ich mir vorstellen. Ich wünsche dir viel Kraft und bleib bei deiner heiligen Mittagspause!
      Liebe Grüße
      Lena

      Antworten

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